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Johannisbeerkernkissen – Die Superluxusvariante unter den Wärmekissen

Mittwoch, 9. Dezember 2009

johannisbeerkernkissenKürzlich war ich mit einigen Leuten auf dem Winter-Tollwood, wo mich eine meiner Begleiterinnen auf einen Stand mit Wärmekissen aufmerksam gemacht hat. Dort gab es unterschiedlich gefüllte Kissen in unterschiedlichen Formen (Rechtecke, Nackenhörnchen, Dreiecke), und besonders effektiv und praktisch scheint mir das Nackenkissen zu sein (vielen Dank an Shadi für das Foto), etwas vergleichbares hatte ich bisher überhaupt noch nicht gesehen. Es ist sozusagen zweilagig, eine Lage kommt auf die Halswirbelsäule und die andere Lage über den Nacken- oben auf der Schulter. Das Kissen lässt sich gut anpassen und deckt ein relativ großes Gebiet ab.

Der Stoff des Kissens ist Microfaser, ich kannte bisher nur Kirschkernkissen aus Baumwolle, die den Nachteil haben, dass die Baumwolle durch das häufige Erwärmen mit der Zeit „morsch“ wird, das Kissen kleine Löcher bekommt, und wenn man nachts mit dem Kissen schlafen geht (wie ich es manchmal mache), findet man morgens einzelne Kirschkerne im Bett…

…und die Füllung: Es gibt  dort Kissen mit Kirschkernen, mit Traubenkernen und mit Johannisbeerkernen. Letztere fühlen sich in dem Kissen sehr angenehm an, sie passen sich, weil sie so winzig sind, natürlich besser an die Anatomie an als Kirschkerne. Insgesamt finde ich, dass die Johanniskern-Nacken-Variante wirklich ein Superluxuskissen ist, was natürlich (besonders im Vergleich zu den Kirschkernkissen aus Drogeriemärkten) auch seinen Superluxuspreis hat. Wenn man sich vorstellt, wie viele Johannisbeeren man essen muß, um so ein Kissen zu füllen, relativiert sich das aber. Außerdem steht Weihnachten vor der Tür und so etwas kann ja auch ein schönes Geschenk sein….ein Massagegutschein übrigens auch. ;-)

Muskulatur mag keine kalte Zugluft

Sonntag, 29. November 2009

waermflascheUm diese Jahreszeit, den Übergang zwischen Herbst und Winter, wo es richtig schöne aber auch richtig kalte Tage gibt, und man eigentlich auch nicht so genau weiß, wie man richtig angezogen ist, kommen besonders viele Kunden in meine Praxis, die darüber klagen, dass sie Ihren Kopf nicht richtig (oder gar nicht) drehen können und schmerzhafte Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich haben. Ich bringe das überwiegend damit in Zusammenhang, dass die Muskeln (neben allen sonstigen alltäglichen Belastungen und Fehlbelastungen) um diese Jahreszeit eben besonders häufig auskühlen….man hat noch keinen Schal oder eine zu leichte Jacke angezogen, oder nachts das Fenster aufgelassen….häufig merkt man auch gar nicht bewusst, wie kühl es eigentlich geworden ist.

Besonders wenn man schon weiß, dass man zu dieser Art von Verspannung neigt, kann man dem vorbeugen, indem dem man in der Übergangsjahreszeit besonders darauf achtet, immer warm und gut eingepackt angezogen zu sein.

Wenn es denn schon passiert ist, und man nicht das Glück hat, dass ein Masseur zeitnah zur Verfügung steht, kann man sich erstmal ganz gut mit Wärmeanwendungen selbst helfen. Ein heißes Kirschkernkissen oder eine heiße Wärmflasche über dem betroffenen Gebiet (für mindestens 15 Minuten, besser länger) zeigen meist schon eine lindernde Wirkung, das kann auch mehrfach täglich wiederholt werden.  Eine heiße Badewanne bringt in dem Fall nicht so viel, weil ein guter Teil des Gebietes, um das es geht, meistens aus dem Wasser herausschaut. Jetzt ist es auch extra-wichtig, die betroffene Muskulatur nicht wieder der Kälte auszusetzen, die betroffenen Muskeln sollten es möglichst durchgehend kuschelig warm haben.

Wenn Sie mit solchen Beschwerden in meiner Praxis landen, ist mein Mittel der Wahl in dem Fall die Triggerpunktbehandlung, die dazu beiträgt, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Auch nach der Behandlung sind weitere Wärmeanwendungen sinnvoll.