10. März 2010
Schon seit meiner Jugend habe ich sehr gerne Duftlampen angemacht und im Laufe der Jahre habe ich mehr und mehr festgestellt, dass ich bestimmte ätherische Öle in bestimmten Situationen angewendet habe, so ist zum Beispiel Rosmarin mein Lieblingsöl geworden, wenn ich gestresst war oder Kampfer, wenn ich Kopfschmerzen hatte. Irgendwann habe ich mich dann genauer dafür interessiert, und habe mir das Buch „ Düfte der Natur – Heilessenzen und Aromaöle“ von Gerti Samel und Barbara Krähmer besorgt, mit dem ich sehr viel Freude hatte und auf das ich auch Jahre später noch immer wieder gerne zurückkomme. In dem Buch sind Profile von hundert ätherischen Ölen zu finden, es wird aufgeführt, woher sie kommen, die Duftrichtung wird eingeordnet (z.B. streng, scharf, erdig, würzig, fruchtig, süß…), es wird auf die Heilwirkung des Öles auf Körper und Seele eingegangen und es werden Beispiele für die Anwendung des Öles aufgeführt (z.B. als Massageöl, Saunaaufguss, zum Inhalieren, als Insektenmittel oder zur Hautpflege etc.). Weiterhin werden auch Hinweise gegeben, wenn ein Öl in einer bestimmten Situation nicht angewendet werden darf, zum Beispiel bei Schwangerschaft. Neben diesen Informationen werden die Öle auch Elementen, Sternzeichen, Chakren, Farben und Steinen zugeordnet und eine passende Affirmation zu dem Öl vorgeschlagen.
Mich haben immer besonders die erstgenannten Informationen interessiert, aber das Buch ist wirklich sehr umfangreich und bietet viel Anregung, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Es ist übersichtlich angeordnet, zu jedem ätherischen Öl gibt es auch ein Bild, das Layout ist trotz der vielen Informationen übersichtlich und ansprechend. Am Anfang des Buches gibt es eine umfangreiche allgemeine Einführung zu den ätherischen Ölen und am Ende des Buches werden Anwendungen für bestimmte Beschwerden vorgeschlagen, wie Kopfschmerzen, Erschöpfung, Sonnenbrand oder Prämenstruelles Syndrom. Insgesamt finde ich das Buch wirklich sehr gelungen.
Schlagworte: Massageöl, Öle
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Nachdem ich jetzt 4 Wochen nicht da war, geht es seit Montag wieder weiter in der Praxis. Sie können jetzt gerne wieder für Terminvereinbarungen anrufen, und auch wenn sich diese und nächste Woche sehr viele Termine angesammelt haben, habe ich noch vereinzelte Lücken und danach geht es ganz normal weiter. Abgesehen von den Feiertagen werde ich auch keine Osterferien machen, auch in dieser Zeit können also Massagetermine vereinbart werden. Ich freue mich, wieder da zu sein und Sie alle wiederzusehen.
Schlagworte: Massagetermin, Osterferien
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Es kommt in der Praxis immer wieder vor, dass Massagetermine sehr kurzfristig oder gar nicht abgesagt werden, viele Kunden sehen das auch nicht so eng und sind erstaunt oder gar verärgert, wenn der Termin dann in Rechnung gestellt wird. Für mich bedeutet ein ausgefallener Termin, den ich ja auch für diesen einen Kunden reserviert hatte, wenn ich ihn nicht kurzfristig anderweitig vergeben kann, dass ich am Ende des Monats weniger Geld verdient habe. Das ist ein ganz realer Verlust, der auch nur durch das Berechnen des Termins ausgeglichen werden kann und ich würde mir wünschen, wenn es für diese Situation mehr Verständnis gäbe, wenn es eine Selbstverständlichkeit wäre, dass ein Terminausfall auch bezahlt wird. Im Übrigen sehen das die Gerichte genauso, hier ein Urteil vom Amtsgericht München. In meiner Massagepraxis gilt die Regelung, dass Termine bis 24 Stunden vorher abgesagt werden müssen, ansonsten wird der Termin in Rechnung gestellt, sofern er nicht anderweitig vergeben werden kann.
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26. Januar 2010
Diesen Sonntag, den 31.1.2010 findet ein dezentraler Spendenlauf statt, um Geld für die Ofper des Erdbebens in Haiti zu sammeln. Mitmachen kann jeder unabhängig von körperlicher Fitness, das ganze funktioniert so: Man meldet sich auf der Webseite http://www.run4haiti.de/ an und gibt dabei an, wieviele Kilometer man Laufen möchte. Am Sonntag läuft man dann und im Anschluß spendet man für jeden gelaufenen Kilometer einen Euro. Mitmachen ist also ganz einfach, und die Spenden gehen zu 100% an die Aktion Deutschland hilft. Ich selbst habe mich mit 3 km angemeldet und finde, das ist ein guter Anlaß, wieder draußen mit Sport anzufangen um für den Frühling fit zu werden, der ja hoffentlich bald kommt.Wer keine Lust hat, alleine zu laufen kann sich zu einem Allemeinen Treffpunkt begeben, in München ist der Treffpunkt die Reichenbachbrücke, entweder um 11.00 oder um 14.00 Uhr.
Schlagworte: Haiti, Laufen, München, Spenden
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13. Januar 2010
Heute möchte ich ein kleines Juwel aus meinem Bücherregal vorstellen, das Buch „Aroma-Massage“ von Susanne Fischer-Rizzi.
Die Autorin hat insgesamt 12 Aromamassagen „komponiert“, die jeweils einen ansprechenden Namen haben wie Gletscherschock – Nackenmassage, Vier Winde –Bauchmassage, Zedernhain-Kopfmassage oder Sparta-Sportmassage. Zu jeder Massage gibt es zunächst ein passendes Bild, in dem das Massage-Thema aus Knetmasse dargestellt ist, die Künstler haben hier wirklich eine Freude für die Augen geschaffen. Nun wird nach einem einstimmenden Text für jede Massage/Aromaanwendung beschrieben, was man an Zubehör benötigt, und wie die Aromaessenzen zu einem Öl oder für eine zusätzliche Kompresse gemischt werden, und was die einzelnen ätherischen Öle bewirken. Die Autorin geht auch darauf ein, in welchen Situationen die Massage durchgeführt werden soll und in welchen nicht. Nun kommt eine genaue Beschreibung jedes einzelnen Massagegriffs, der jeweils durch ein Foto und eine kleine Zeichnung ergänzt ist, so dass auch ein Laie damit gut zurechtkommen kann. Abschließend gibt es für jede Massage noch ein passendes Zitat, zum Beispiel wurde für die Königin von Saba-Fußmassage folgendes Bibelzitat gewählt:
„Ein verschlossener Garten bist du,
meine Schwester Braut,
ein verschlossner Brunnen, ein versiegelter Quell.
Deine Reize sind ein Lustgarten
Von Granatbäumen
Allen erlesenen Früchten,
mit Zyprus und Rosen, Narden und Safran,
mit Würzrohr und Zimt,
samt allen Weihrauchsorten,
mit Myrrhe und Aloe
samt allen edelsten Balsamen.
Ein Gartenquell bist du,
ein Brunnen lebendigen Wassers,
wie es vom Libanon rinnt.“
Das gesamte Buch ist schon beim Lesen ein Fest für die Sinne, es macht Lust darauf, die Massagen auszuprobieren und jemanden so richtig zu verwöhnen. Die Anleitungen sind so gehalten, dass sie wirklich für jedermann verständlich sind, so dass sich die Massagen wirklich wunderbar als Partnermassagen oder als besonderes Geschenk an die beste Freundin eignen. Allen, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind, ist dieses Buch uneingeschränkt zu empfehlen.
Schlagworte: Aroma-Massage, ätherische Öle, Bauchmassage, Fußmassage, Kopfmassage, Massage, Nackenmassage, Partnermassage, Sportmassage
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10. Januar 2010
Im Januar habe ich mich für den Kiwi als Essen des Monats entschieden, der ja eigentlich das ganze Jahr über zu bekommen ist, da wir aber jetzt in der Erkältungszeit gut ein bisschen extra Vitamin C gebrauchen können finde ich den Zeitpunkt wunderbar.
Kiwis enthalten je 100 g Frucht etwa 71 mg Vitamin C, das ist fast doppelt so viel wie in Orangen, sie enthalten Kalium, Calcium und Magnesium, mit zwei Früchten kommt man auf 5 g Ballaststoffe. In Jonny Bowdens Buch „ The 150 healthiest foods on earth“ wird der Kiwi noch mit einem Extra-Stern ausgezeichnet, weil er sich bei einer Untersuchung von 27 Früchten als nährstoffreichster Kandidat herausgestellt hat.
Kiwis wirken antioxidativ, regen die Zellerneuerung an und wirken blutverdünnend, leisten also einen Beitrag zur Herzgesundheit. Also ich ess jetzt mal einen Kiwi…
Schlagworte: Kiwi, Vitamin C
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Mir fallen immer wieder Bücher in die Hände, von denen ich denke, dass sie auch den ein oder anderen meiner Patienten interessieren könnten, deswegen möchte ich gelegentlich in diesem Rahmen ein Buch vorstellen.
Kürzlich habe ich “Körperschmerz-Seelenschmerz” von
Dr. med. Hildegund Heinl und Dr. med. Peter Heinl gelesen, oder besser:
verschlungen. In dem Buch geht es überwiegend um seelische Ursachen von
körperlichen Schmerzen, die häufig dann mit normalen orthopädischen oder
physiotherapeutischen Methoden nicht wegzubekommen sind. Die Autoren führen aus, wie sie im Laufe ihrer Tätigkeit durch die Konfrontation mit psychosomatischen Beschwerdebildern in der orthopädischen Praxis zu einem tieferen Verständnis solcher Problematiken gekommen sind und wie sich eine systematische Arbeitsweise in diesen Fällen herauskristallisiert hat. Zahlreiche Fallbeispiele veranschaulichen die Problematik und die Therapiemethoden der Autoren werden beschrieben. Die Geschichten der Patienten werden so dargelegt, dass die Zusammenhänge auch für den Leser deutlich werden.
Beispielhaft für psychosomatische Beschwerden und ihre Ursachen wird eindrucksvoll der Fall eines Mannes dargestellt, der seit seiner Entlassung aus der sibirischen Kriegsgefangenschaft 25 Jahre vorher unerträgliche und mit herkömmlichen orthopädischen und physiotherapeutischen Maßnahmen nicht therapierbare Rücken- und Gliederschmerzen hatte. Es wurden aufdeckende psychotherapeutische Gespräche begonnen, die nach kurzer Zeit durch Wärmeanwendungen ergänzt wurden, da offenbar Kälteerlebnisse und Schmerzerlebnisse in enger Verbindung standen. Durch die psychotherapeutische Technik des katathymen Bilderlebens wurde weiter mit Wärme-/Kälteeindrücken gearbeitet. Dem Patienten ging es nach kurzer Zeit besser und auch drei Jahre nach der Behandlung ging es ihm gut.
Dieser und auch weitere Fälle führen sehr anschaulich und einleuchtend vor Augen, dass in manchen Fällen andere als die klassisch verwendeten Methoden hilfreich sein können, gerade wenn es um so genannte „therapieresistente“ Patienten geht. Ein Blick über den eigenen therapeutischen Tellerrand lohnt sich.
FAZIT: In meinen Augen liefert das Buch einen ganz wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, der Ursache von chronischen Schmerzen auf die Schliche zu kommen und ist sicherlich sowohl für Therapeuten und Betroffene, sowie auch für andere Interessierte eine spannende Lektüre.
Schlagworte: chronisch, orthopädisch, physiotherapeutisch, psychosomatisch, Rückenschmerzen, Schmerzen
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Besonders meinen KundInnen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, empfehle ich häufig, zwischendurch einzelne Übungen zu machen, um ein wenig die Muskulatur „zu pflegen“. Bei meinem Bloggerkollegen Christoph Weigand habe ich nun eine wunderbare Sammlung an Übungen gefunden. Christoph hat sich die Mühe gemacht, 140 Übungen zu filmen, und stellt sie auf seiner Seite www.starker-ruecken.com kostenlos zur Verfügung. Die Übungen sind übersichtlich unterteilt, es gibt Übungen für’s Büro und für Autofahrer, mit Hilfsmitteln wie einem TheraBand oder Gymnastikball oder ohne. Auf der Seite finden sich auch Links zu vielen weiteren Rückenübungen, so dass man ausführlich stöbern und sich die geeigneten Bewegungsübungen zusammensuchen kann. An dieser Stelle ein dickes Lob an Christoph für seine Arbeit!
Schlagworte: Bewegungsübungen, Gymnastikball, Rückenübungen, TheraBand
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29. Dezember 2009
Ich halte ja immer Ausschau nach Massage-Ölen, die ein bisschen etwas besonderes sind, und heute bin ich in einem kleinen Laden in der Nordendstr. auf einen wahren Schatz gestoßen. Ich habe indische Massage-Ölmischungen entdeckt, habe ein bisschen geschnuppert und war sofort begeistert. Die Öle riechen wirklich alle wunderbar, teilweise sanft, teilweise etwas intensiver, jedes für sich ist etwas Besonderes. Die Ölmischungen der Firma Songs of India ® haben wohlklingende Namen wie „Buddha Delight“ oder „Opium Flower“, sie haben gute „Fließeigenschaften“ (für die Massage ist wichtig, dass Öle nicht zu stumpf sind, oder zu schnell von der Haut aufgenommen werden), und die Verpackung ist auch ansprechend gestaltet. Ich konnte also nicht widerstehen und habe drei Massage-Öle für die Praxis gekauft. Ich glaube, ich werde die Ölmischungen erstmal gut behüten, und mir dann ein tolles Frühlingsangebot damit ausdenken….wenn jemand vorher gerne damit massiert werden möchte: Sprechen Sie mich einfach darauf an!
Schlagworte: Massage, Massage-Öl
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Essen hat zwar nicht viel mit Massage zu tun, aber mit Gesundheit und Wohlfühlen schon. Ich selbst bemühe mich auch immer wieder darum, mich mit Freude gesund zu ernähren, deswegen möchte ich nun jeden Monat eine gesunde Speise vorstellen (auch wenn Sie die meisten sicher schon kennen), um Ihnen und mir selbst Lust auf etwas Gesundes zu machen, und ich nehme mir auch vor, die vorgestellte Speise dann auch mindestens zweimal in dem Monat zu essen.
Diesen Monat habe ich mich für den Granatapfel entschieden, der ja zur Zeit überall in den Obstregalen zu finden ist.
Als allererstes ist wohl zu sagen, dass man sich mit so einem Granatapfel schon eine ganze Weile beschäftigen kann, insofern ist er als wunderbarer Ersatz für Chips oder Schokolade abends vor dem Fernseher sehr gut geeignet.
Wikipedia sagt dazu: „Über 250 wissenschaftliche Studien zeigen, dass der Granatapfel eine positive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Arthritis haben könnte.“
Seine Wirkstoffe haben zellregulierende und zellschützende Eigenschaften, er wirkt adstringierend und antioxidativ. Der Granatapfel enthält Flavonoide, Alkaloide, Polyphenole sowie Phenolsäuren. Er ist reich an Kalium und enthält unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen. In der Volksmedizin wird er auch als Aphrodisiakum verwendet.
Auch wenn man nicht alle Fremdworte aus der Ernährungslehre so genau einordnen kann, hört sich das ganze schon recht beeindruckend an, finde ich, und lecker schmeckt der Granatapfel auch. Wem das Essen zu anstrengend ist, kann auch auf puren Granatapfelsaft ausweichen, der wohl auch super-gesund ist und für viele der medizinischen Studien verwendet wurde.
Schlagworte: Essen, Food of the month, Granatapfel
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