Muskulatur mag keine kalte Zugluft
Sonntag, 29. November 2009
Um diese Jahreszeit, den Übergang zwischen Herbst und Winter, wo es richtig schöne aber auch richtig kalte Tage gibt, und man eigentlich auch nicht so genau weiß, wie man richtig angezogen ist, kommen besonders viele Kunden in meine Praxis, die darüber klagen, dass sie Ihren Kopf nicht richtig (oder gar nicht) drehen können und schmerzhafte Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich haben. Ich bringe das überwiegend damit in Zusammenhang, dass die Muskeln (neben allen sonstigen alltäglichen Belastungen und Fehlbelastungen) um diese Jahreszeit eben besonders häufig auskühlen….man hat noch keinen Schal oder eine zu leichte Jacke angezogen, oder nachts das Fenster aufgelassen….häufig merkt man auch gar nicht bewusst, wie kühl es eigentlich geworden ist.
Besonders wenn man schon weiß, dass man zu dieser Art von Verspannung neigt, kann man dem vorbeugen, indem dem man in der Übergangsjahreszeit besonders darauf achtet, immer warm und gut eingepackt angezogen zu sein.
Wenn es denn schon passiert ist, und man nicht das Glück hat, dass ein Masseur zeitnah zur Verfügung steht, kann man sich erstmal ganz gut mit Wärmeanwendungen selbst helfen. Ein heißes Kirschkernkissen oder eine heiße Wärmflasche über dem betroffenen Gebiet (für mindestens 15 Minuten, besser länger) zeigen meist schon eine lindernde Wirkung, das kann auch mehrfach täglich wiederholt werden. Eine heiße Badewanne bringt in dem Fall nicht so viel, weil ein guter Teil des Gebietes, um das es geht, meistens aus dem Wasser herausschaut. Jetzt ist es auch extra-wichtig, die betroffene Muskulatur nicht wieder der Kälte auszusetzen, die betroffenen Muskeln sollten es möglichst durchgehend kuschelig warm haben.
Wenn Sie mit solchen Beschwerden in meiner Praxis landen, ist mein Mittel der Wahl in dem Fall die Triggerpunktbehandlung, die dazu beiträgt, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit wiederherzustellen. Auch nach der Behandlung sind weitere Wärmeanwendungen sinnvoll.
