Handmassage
Mittwoch, 10. März 2010
In meiner Praxis in München-Schwabing gibt es häufige und seltene Vorkommnisse. Ein häufiges Vorkommnis ist eine Schulterbehandlung mit Triggerpunkttechnik, ich würde sogar behaupten, dass das täglich bis mehrfach täglich vorkommt. Dann gibt es Massagetechniken, die nicht ganz so häufig, aber immer noch sehr regelmäßig vorkommen. Dazu gehören die Fußreflexmassage, die klassische Massage, die Psycho-aktive Massage und die Dorntherapie. Gelegentlich kommt dann auch mal eine Lymphdrainage vor, oder eines meiner Saisonangebote wird wahrgenommen. Und es gibt ein paar ganz besonders seltene Vorkommnisse. Dazu gehört zum Beispiel die Colonmassage, Wadenmassage, Armmassage, klassische Fußmassage, und: die HANDMASSAGE. Ich freue mich immer besonders, wenn ich Körperteile massieren darf, die ich sonst selten in die Hände bekomme, deswegen möchte ich Ihnen heute mal ein bisschen von der Handmassage vorschwärmen. Wir gebrauchen unsere Hände den ganzen Tag, aber es ist selten, dass wir uns um unsere Hände kümmern, außer vielleicht mal das Verwenden einer Handcreme. Die Hände neigen auch nicht zum übermäßigen Verspannen, es sei denn, sie werden einseitig belastet, wie es zum Beispiel bei Handwerkern öfter mal der Fall ist. Muskelschmerzen an der Hand sind eher selten, aber sie kommen vor. Auch Handkrämpfe gibt es gelegentlich. Es ist also selten, dass man von alleine auf die Idee kommt, dass man eine Handmassage brauchen könnte, eine Handmassage ist auch zugegebenermaßen meist keine Notwendigkeit, sondern eher etwas fürs Wohlbefinden. Das dafür aber so richtig, wenn es einfach ums Entspannen und Abschalten geht, steht eine Handmassage einer Rückenmassage um nichts nach, auch wenn die Hände viel kleiner sind. Die Hände sind aber der Körperteil, der am besten mit Nerven versorgt ist, sie haben eine ausgeprägte sensible Wahrnehmung, deswegen kommen auch Berührungsimpulse besonders gut an. Wie auch bei der Fußreflex handelt es sich auch um eine allgemeine Entspannung, die nicht nur die Hände betrifft. Wenn Sie also neugierig geworden sind, und das mal gerne probieren möchten, stehen Ihnen drei Techniken zur Verfügung: Die Triggerpunktbehandlung (bei verspannten Händen, Muskelschmerzen, Krämpfen), die klassische Handmassage und die Handreflexzonenmassage. Natürlich kann man das auch teilweise kombinieren. Alle drei Techniken haben ihre Vorzüge und ich berate Sie gerne.
Um diese Jahreszeit, den Übergang zwischen Herbst und Winter, wo es richtig schöne aber auch richtig kalte Tage gibt, und man eigentlich auch nicht so genau weiß, wie man richtig angezogen ist, kommen besonders viele Kunden in meine Praxis, die darüber klagen, dass sie Ihren Kopf nicht richtig (oder gar nicht) drehen können und schmerzhafte Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich haben. Ich bringe das überwiegend damit in Zusammenhang, dass die Muskeln (neben allen sonstigen alltäglichen Belastungen und Fehlbelastungen) um diese Jahreszeit eben besonders häufig auskühlen….man hat noch keinen Schal oder eine zu leichte Jacke angezogen, oder nachts das Fenster aufgelassen….häufig merkt man auch gar nicht bewusst, wie kühl es eigentlich geworden ist.