Archiv für Januar, 2010

Run4Haiti – Laufen für den guten Zweck

Dienstag, 26. Januar 2010

run4haitiDiesen Sonntag, den 31.1.2010 findet ein dezentraler Spendenlauf statt, um Geld für die Ofper des Erdbebens in Haiti zu sammeln. Mitmachen kann jeder unabhängig von körperlicher Fitness, das ganze funktioniert so: Man meldet sich auf der Webseite http://www.run4haiti.de/ an und gibt dabei an, wieviele Kilometer man Laufen möchte. Am Sonntag läuft man dann und im Anschluß spendet man für jeden gelaufenen Kilometer einen Euro. Mitmachen ist also ganz einfach, und die Spenden gehen zu 100% an die Aktion Deutschland hilft. Ich selbst habe mich mit 3 km angemeldet und finde, das ist ein guter Anlaß, wieder draußen mit Sport anzufangen um für den Frühling fit zu werden, der ja hoffentlich bald kommt.Wer keine Lust hat, alleine zu laufen kann sich zu einem Allemeinen Treffpunkt begeben, in München ist der Treffpunkt die Reichenbachbrücke, entweder um 11.00 oder um 14.00 Uhr.

Buchbesprechung: Aroma-Massage von Susanne Fischer-Rizzi

Mittwoch, 13. Januar 2010

aromamassagebuch1Heute möchte ich ein kleines Juwel aus meinem Bücherregal vorstellen, das Buch „Aroma-Massage“ von Susanne Fischer-Rizzi.

Die Autorin hat insgesamt 12 Aromamassagen „komponiert“, die jeweils einen ansprechenden Namen haben wie Gletscherschock – Nackenmassage, Vier Winde –Bauchmassage, Zedernhain-Kopfmassage oder Sparta-Sportmassage. Zu jeder Massage gibt es zunächst ein passendes Bild, in dem das Massage-Thema aus Knetmasse dargestellt ist, die Künstler haben hier wirklich eine Freude für die Augen geschaffen.  Nun wird nach einem einstimmenden Text für jede Massage/Aromaanwendung beschrieben, was man an Zubehör benötigt, und wie die Aromaessenzen zu einem Öl oder für eine zusätzliche Kompresse gemischt werden, und was die einzelnen ätherischen Öle bewirken. Die Autorin geht auch darauf ein, in welchen Situationen die Massage durchgeführt werden soll und in welchen nicht. Nun kommt eine genaue Beschreibung jedes einzelnen Massagegriffs, der jeweils durch ein Foto und eine kleine Zeichnung ergänzt ist, so dass auch ein Laie damit gut zurechtkommen kann. Abschließend gibt es für jede Massage noch ein passendes Zitat, zum Beispiel wurde für die Königin von Saba-Fußmassage folgendes Bibelzitat gewählt:

„Ein verschlossener Garten bist du,
meine Schwester Braut,
ein verschlossner Brunnen, ein versiegelter Quell.
Deine Reize sind ein Lustgarten
Von Granatbäumen
Allen erlesenen Früchten,
mit Zyprus und Rosen, Narden und Safran,
mit Würzrohr und Zimt,
samt allen Weihrauchsorten,
mit Myrrhe und Aloe
samt allen edelsten Balsamen.
Ein Gartenquell bist du,
ein Brunnen lebendigen Wassers,
wie es vom Libanon rinnt.“

Das gesamte Buch ist schon beim Lesen ein Fest für die Sinne, es macht Lust darauf, die Massagen auszuprobieren und jemanden so richtig zu verwöhnen. Die Anleitungen sind so gehalten, dass sie wirklich für jedermann verständlich sind, so dass sich die Massagen wirklich wunderbar als Partnermassagen oder als besonderes Geschenk an die beste Freundin eignen. Allen, die auf der Suche nach etwas Besonderem sind, ist dieses Buch uneingeschränkt zu empfehlen.

Food of the month: Kiwi

Sonntag, 10. Januar 2010

kiwiIm Januar habe ich mich für den Kiwi als Essen des Monats entschieden, der ja eigentlich das ganze Jahr über zu bekommen ist,  da wir aber jetzt in der Erkältungszeit gut ein bisschen extra Vitamin C gebrauchen können finde ich den Zeitpunkt wunderbar.

Kiwis enthalten je 100 g Frucht etwa 71 mg Vitamin C, das ist fast doppelt so viel wie in Orangen, sie enthalten Kalium, Calcium und Magnesium, mit zwei Früchten kommt man auf 5 g Ballaststoffe. In Jonny Bowdens Buch „ The 150 healthiest foods on earth“ wird der Kiwi noch mit einem Extra-Stern ausgezeichnet, weil er sich bei einer Untersuchung von 27 Früchten als nährstoffreichster Kandidat herausgestellt hat.

Kiwis wirken antioxidativ, regen die Zellerneuerung an und wirken blutverdünnend, leisten also einen Beitrag zur Herzgesundheit. Also ich ess jetzt mal einen Kiwi… ;-)

Buchbesprechung: Körperschmerz-Seelenschmerz

Sonntag, 10. Januar 2010

seelenschmerzMir fallen immer wieder Bücher in die Hände, von denen ich denke, dass sie auch den ein oder anderen meiner Patienten interessieren könnten, deswegen möchte ich gelegentlich in diesem Rahmen ein Buch vorstellen.

Kürzlich habe ich “Körperschmerz-Seelenschmerz” von
Dr. med. Hildegund Heinl und Dr. med. Peter Heinl gelesen, oder besser:
verschlungen. In dem Buch geht es überwiegend um seelische Ursachen von
körperlichen Schmerzen, die häufig dann mit normalen orthopädischen oder
physiotherapeutischen Methoden nicht wegzubekommen sind. Die Autoren führen aus, wie sie im Laufe ihrer Tätigkeit durch die Konfrontation mit psychosomatischen Beschwerdebildern in der orthopädischen Praxis zu einem tieferen Verständnis solcher Problematiken gekommen sind und wie sich eine systematische Arbeitsweise in diesen Fällen herauskristallisiert hat. Zahlreiche Fallbeispiele veranschaulichen die Problematik und die Therapiemethoden der Autoren werden beschrieben. Die Geschichten der Patienten werden so dargelegt, dass die Zusammenhänge auch für den Leser deutlich werden.

Beispielhaft für psychosomatische Beschwerden und ihre Ursachen wird eindrucksvoll der Fall eines Mannes dargestellt, der seit seiner Entlassung aus der sibirischen Kriegsgefangenschaft 25 Jahre vorher unerträgliche und mit herkömmlichen orthopädischen und physiotherapeutischen Maßnahmen nicht therapierbare Rücken- und Gliederschmerzen hatte. Es wurden aufdeckende psychotherapeutische Gespräche begonnen, die nach kurzer Zeit durch Wärmeanwendungen ergänzt wurden, da offenbar Kälteerlebnisse und Schmerzerlebnisse in enger Verbindung standen. Durch die psychotherapeutische Technik des katathymen Bilderlebens wurde weiter mit Wärme-/Kälteeindrücken gearbeitet. Dem Patienten ging es nach kurzer Zeit besser und auch drei Jahre nach der Behandlung ging es ihm gut.

Dieser und auch weitere Fälle führen sehr anschaulich und einleuchtend vor Augen, dass in manchen Fällen andere als die klassisch verwendeten Methoden hilfreich sein können, gerade wenn es um so genannte „therapieresistente“ Patienten geht. Ein Blick über den eigenen therapeutischen Tellerrand lohnt sich.

FAZIT: In meinen Augen liefert das Buch einen ganz wichtigen Beitrag, wenn es darum geht, der Ursache von chronischen Schmerzen auf die Schliche zu kommen und ist sicherlich sowohl für Therapeuten und Betroffene, sowie auch für andere Interessierte eine spannende Lektüre.

Bewegungsübungen für zwischendurch

Sonntag, 10. Januar 2010

Besonders meinen KundInnen, die den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, empfehle ich häufig, zwischendurch einzelne Übungen zu machen, um ein wenig die Muskulatur „zu pflegen“. Bei meinem Bloggerkollegen Christoph Weigand habe ich nun eine wunderbare Sammlung an Übungen gefunden. Christoph hat sich die Mühe gemacht, 140 Übungen zu filmen, und stellt sie auf seiner Seite www.starker-ruecken.com kostenlos zur Verfügung. Die Übungen sind übersichtlich unterteilt, es gibt Übungen für’s Büro und für Autofahrer, mit Hilfsmitteln wie einem TheraBand oder Gymnastikball oder ohne. Auf der Seite finden sich auch Links zu vielen weiteren Rückenübungen, so dass man ausführlich stöbern und sich die geeigneten Bewegungsübungen zusammensuchen kann. An dieser Stelle ein dickes Lob an Christoph für seine Arbeit!